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MKG- & ORALCHIRURGIE MANNHEIM

Therapie von Kieferzysten

Therapie von Kieferzysten

Kieferzysten sind Hohlräume im Ober- oder Unterkiefer, die durch Entzündungen oder Entwicklungsstörungen entstehen können. Kieferzysten sind relativ häufig und betreffen meist Männer mittleren Alters.

Kieferzysten verursachen meist keinerlei Beschwerden. Erst wenn sie größer werden und anfangen Druck auf benachbartes Gewebe auszuüben, können sie Schmerzen, Schäden oder auch ein Taubheitsgefühl verursachen.

Ab einer bestimmten Größe kann sie auch als markante Vorwölbung des Knochens ertastet werden.

Kieferzysten werden oft zufällig auf Röntgenaufnahmen entdeckt.

Die Therapie besteht in der operativen Entfernung der Kieferzyste (Zystektomie). In manchen Fällen kann auch eine sogenannte Zystostomie sinnvoll sein. Dabei schneidet der Kieferchirurg die Kieferzyste nicht komplett heraus, sondern nur ein, damit der Inhalt abfließen kann und die Zyste ausheilt. Dieser kleinere Eingriff bietet sich zum Beispiel bei geschwächten Patienten an.

Bild vom Piezo-Chirurgie Apparat

Piezochirurgie —
Minimalinvasives und
gewebeschonendes
Operationsverfahren in
der Kieferchirurgie