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MKG- & ORALCHIRURGIE MANNHEIM

Kieferhöhlenerkrankungen

 

Die Kieferhöhle gehört zu den Nasennebenhöhlen und kann häufig von einer akuten Entzündung (Sinusitis maxillaris) betroffen sein. Diese kann durch Bakterien, Pilze oder Viren hervorgerufen werden. In der Regel entsteht eine Sinusitis maxillaris aus einem Schnupfen, da die dann geschwollenen Schleimhäute den Sekretabfluss aus der Kieferhöhle erschweren. Kieferhöhlenentzündungen können allerdings auch durch entzündete Zähne im Oberkiefer entstehen. In seltenen Fällen können auch Fremdkörper die Ursache für eine Sinusitis sein. Hierzu zählen beispielsweise abgebrochene Zahnwurzeln bei der Extraktion von Zähnen oder überpresstes Wurzelfüllmaterial bei einer Wurzelkanalbehandlung.

Als chronisch gilt eine mehr als 12 Wochen andauernde Sinusitis. Eine chronische Kieferhöhlenentzündung entwickelt sich aus einer nicht ausgeheilten akuten Sinusitis. Eine chronische Sinusitis bleibt zuweilen symptomfrei, kann aber zu wiederholten Entzündungen der Kieferhöhle, dumpfen Druckgefühlen und Kopfschmerzen führen.

Zur Behandlung von Kieferhöhlenerkrankungen stehen uns eine Vielzahl an operativen und nichtoperativen Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Bild vom Piezo-Chirurgie Apparat

Piezochirurgie —
Minimalinvasives und
gewebeschonendes
Operationsverfahren in
der Kieferchirurgie